Filter- und Flugaschenwäsche (FLUWA-Verfahren)

Die saure Filter- und Flugaschenwäsche (FLUWA-Verfahren) bildet das Kernstück der BSH Systeme. Derzeit werden mit dem FLUWA-Verfahren mehr als 50% der schweizweit anfallenden Filteraschenfracht behandelt. Nach dem Motto «Verwertung vor Deponierung» ermöglicht das FLUWA-Verfahren ein Recycling von Schwermetallen und minimiert die zu deponierende Rückstandsmenge.

Für die beste ökonomische und ökologische Verwertung nutzt der FLUWA-Prozess die Synergien der Rückstände Filterasche und Wäscherabwasser, die bei der nassen Abgasreinigung anfallen. Bei der sauren Flugaschenextraktion werden die Schwermetalle der Filterasche durch die Säure des Wäscherabwassers herausgelöst. Gleichzeitig wird der überschüssige Säuregehalt des Wäscherabwassers mit der Alkalinität der Filteraschen neutralisiert. Der schwermetallarme sauer gewaschene Filteraschekuchen wird gemeinsam mit der Rostschlacke verwertet oder deponiert.

Aus dem schwermetallhaltigen Filtrat der FLUWA werden in einer Abwasserbehandlungsanlage die gelösten Schwermetalle mit Kalkmilch als Hydroxidschlamm ausgefällt. Dieser Hydroxidschlamm wird aufgrund seines hohen Zinkgehaltes als Sekundärrohstoff der Zinkverhüttung zugeführt.

 

Mehr zu FLUWA finden Sie unter folgenden Links:

Grundfliessbild für Flugaschenwäsche und Abwasserbehandlung

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