Mikroverunreinigungen

Leistungsstarke Technologien bei Mikroverunreinigungen

 

Mikroschadstoffe sind Verunreinigungen im Abwasser wie Arzneimittel oder Reststoffe davon, Hormone, Kosmetika, Zusatzstoffe aus der Nahrungsmitteln und Pflanzenschutzmittel etc. Der Begriff beschreibt eine eine breite Palette von Stoffen, welche bereits bei tiefen Konzentrationen von nur wenigen Nanogramm bis Mikrogramm pro Liter Wasser biochemisch auf Wasserorganismen einwirken. Zehntausende von Stoffen sind bekannt. Einige davon hemmen die Fortpflanzung von Fischen oder verursachen Missbildungen bei Amphibien. Reststoffe von Herbiziden beeinträchtigen die Photosynthese von Algen und beeinflussen daher ganze Lebenszyklen.

 

Konventionelle Kläranlagen reduzieren/eliminieren leicht abbaubare organische Substanzen wie auch  die Nährstoffe Phosphor und Stickstoff effizient. Auch verschiedenste  Partikel können gebunden und entfernt werden. Viele Mikroschadstoffe  aber bleiben im Abwasser gelöst, sie werden von Bakterien nur sehr langsam abgebaut. Deshalb können sie von der ARA in den Vorfluter und dann ins Grundwasser und anschliessend ins Trinkwasser gelangen.

 

BSH verfügt über ein breites Know – How mit dem  Einsatz von Aktivkohle für die Adsorption von Schadstoffen im Gas und in Flüssigkeiten bei der Reinigung von Abgasen und Abwässern. Die zugehörige Filtration ist ebenfalls eine in unseren Verfahren oft eingesetzte Grundoperation. Deshalb wurde 2013 das Thema Mikroschadstoffe zum Thema Nr. 1  unserer F&E Bemühungen gemacht. Nach grundsätzlichen Abklärungen in unserm Labor wurde eine Demonstrationsanlage
(Kapazität 30m3) gebaut und in der ARA Mannheim und in der ARA Surental in Triengen (LU) erprobt.

 

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Persönlicher Kontakt

André Schöpf

dipl. Chem. Ing. ETH
Abwicklung / Verfahren

Telefon +41 41 925 70 27

Mail andre.schoepf@bsh.ch